Notebookklasse

Laptopklasse

Alle zwei Jahre wird eine unserer neunten Klassen des naturwissenschaftlich-technologischen Zweigs Notebookklasse und bleibt dies auch im darauffolgenden Schuljahr. Für die Notebookklasse stehen in einem besonders vernetzten Klassenzimmer Notebooks bereits, die vom Landratsamt bezahlt wurden. Dies hat den Vorteil, dass die Geräte bei Schwierigkeiten von unserem Systembetreuer und der IT-Abteilung des Landratsamtes betreut werden, aber den Nachteil, dass die Geräte nicht nach Hause mitgenommen werden können. Der Dateien-Transfer nach Hause erfolgt per USB-Stick bzw. über die Lernplattform mebis. Falls zuhause kein internetfähiger Computer zur Verfügung steht, können Schülerinnen und Schüler die Rechner in der Studienbibliothek außerhalb der Unterrichtszeiten nutzen.

Konzept der Notebookklasse:

In der heutigen Berufswelt ist der Umgang mit dem Computer allgegenwärtig. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichster Software, die Recherche im Internet, die Kommunikation über das Internet, der Austausch von Entwürfen in Dateiform, die dann von Kolleginnen bzw. Kollegen kommentiert oder weiterentwickelt werden,… sind gang und gäbe. Das Einbinden dieser Möglichkeiten in den Unterricht erscheint uns deshalb äußerst sinnvoll und zukunftsweisend.

Die Notebooks werden in der Notebookklasse nicht selbst zum Unterrichtsinhalt, sondern bereichern lediglich als zusätzliche Hilfsmittel den Unterricht. Sie erlauben den Lehrkräften auch für kürzere Unterrichtsphasen Software oder das Internet einzubinden. Für „normale“ Klassen ist dafür der Wechsel in den Computerraum erforderlich, was häufig wegen des organisatorischen und zeitlichen Aufwands nicht sinnvoll ist.

Durch den Einsatz der Notebooks sollen die Schülerinnen und Schüler

  • bessere Kenntnisse erlangen, was die Informationsbeschaffung und -aufbereitung betrifft,
  • ein klares Vorgehen bei der systematischen Aufbewahrung von Dateien erlernen,
  • lernen, sich über Dateien gegenseitig Rückmeldung zu Arbeitsergebnissen zu geben,
  • Flexibilität beim Einsatz unterschiedlicher Software-Produkte erlangen und
  • ganz nebenbei die kleinen Kniffe bei der Bedienung des Computers und der Standardprogramme z. B. der Textverarbeitung lernen.

Insgesamt sollen die Schülerinnen und Schüler den Computer als sinnvolles Hilfsmittel bei der Erledigung von nicht-privaten Aufgaben erleben.

Positive Effekte auf den Unterricht können sein:

  • mehr Differenzierungsmöglichkeiten (Lernprogramme, Bereitstellung von gestuften Hilfen bei der Bearbeitung von Aufgaben)
  • mehr Veranschaulichungsmöglichkeiten (Funktionsplotter, Applets, …. )
  • Zeitgewinn durch z. B. schon vorbereitete Hefteinträge
  • Erleichterung von mehrstündigen Projekten, die eine Verwendung des Computers erforderlich machen (keine Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der Ressource „Computerraum“)
  • neue Möglichkeiten, mit Texten zu arbeiten