„App“ in die Vergangenheit

v.l.: Frau Schwinn und Frau Alp bestücken die neue Vitrine der Fachschaft Geschichte

Seit wenigen Tagen ist sie gefüllt, die neue Vitrine der Fachschaft Geschichte. Und sie macht neugierig: Was ist denn das alles für altes Zeug, das da herumliegt?

Pfeilspitzen aus der Jungsteinzeit, Feldpostbriefe, ein ganzer Koffer mit Gegenständen, die 1945 auf der Flucht in den Westen mitgenommen wurden, Geldscheine der Inflationszeit und ein kleiner Einblick in die Jugend der DDR mit Relikten der FDJ, der Freien Deutschen Jugend.

Alle Lehrer der 6., 8., 9. 10. und 11. Jahrgangsstufen können und dürfen die Sachquellen für den Unterricht benutzen. Allerdings fehlen noch die Beschriftungen. Die folgen in den nächsten Wochen, angefertigt von den Klassen des Justus und von dessen Referendaren für Geschichte.

Und nach Weihnachten schaltet die Fachschaft Geschichte dann eine weitere Informationsmöglickeit frei. Es werden QR-Codes an der Vitrine befestigt – und ab geht’s ins Informationszeitalter. Dann kann man sich über das Smartphone Infos zur Vergangenheit der Gegenstände besorgen und den Quellen in der Vitrine auf den Grund gehen.

Warum das alles? Weil Geschichte immer etwas mit direkter Begegnung zu tun hat. Wenn die Quellen zum Greifen nahe sind, begreift man sie auch.

Ach ja, die Ausstellungen wechseln immer mal wieder.

Bleibt neugierig und schaut vorbei. Es gibt Spannendes, Kurioses und Ungewöhnliches zu entdecken.

 

Peter Dempf